Wir kreieren Veranstaltungen, die Ihren Erwartungen entsprechen.
Wir laden Sie zu spannenden Reisen, Stippvisiten und Veranstaltungen ein, um mit uns herrliche Landschaften, pulsierende Metropolen, ausgezeichnete Küche und vor allem polnische Herzlichkeit und Gastlichkeit zu entdecken.
Aktuelle Reisen

Inselparadies im Nordosten
Eine Reise nach Swinemünde und in die Umgebung auf beiden Grenzseiten
Termin: vom 10. bis zum 15. Mai 2025
Preis: 685,- €. Einzelzimmerzuschlag: 200,- €. Ausgebucht
Steinfreie und feinsandige Strände, das weite hügelige Land mit zahlreichen kleinen nacheiszeitlichen Seen, Torfmooren und Dünen, sowie malerische Buchten an den Boddengewässern bilden eine unvergessliche, paradiesische Welt im Nordosten. Wir entdecken reizende Ostseebäder, die ein Refugium im deutschen Kaiserreich für namenhafte Künstler, Politiker und freie Geister bildeten.
Unser 3-Sterne „Hotel & SPA TrzyWyspy (Drei Insel)“ befindet sich im Zentrum des Seeviertels von Swinemüde, in unmittelbarer Nähe der Promenade, lediglich 200 Schritte vom Sandstrand entfernt. Neben dem Spa-Bereich verfügt das Hotel über einen kostenlosen Zugang zu dem Wellness-Bereich mit einem Schwimmbad, Whirlpool, Saunen (Dampf, Trocken, Bio), Fitness Raum und SabbiaMed Strand.
Tag 1, Samstag, der 10. Mai 2025. Lagow, Swinemünde
Wir starten von Görlitz nach Misdroy. Unterwegs halten wir uns in Lagow (Łagów), einer der schönsten Orte des Lebuser Landes (Lubuskie) auf. Auf einer künstlich angelegten Halbinsel zwischen den Seen steht imposant die von einer hohen Mauer umgebene Johanniterburg. Schon im ausgehenden Mittelalter, als die Region noch zum 966 gegründeten Polen und später den schlesischen Piasten gehörte, existierte hier eine Grenzburg mit einer kleinen Siedlung. Eine Zierde des Schlosses, das heute ein Hotel mit Gasthaus beherbergt, bildet der verglaste Innenhof, der von wildem Wein bewachsen ist.
Nach der Mittagspause setzen wir die Fahrt nach Swinemünde (Swinoujscie) fort. Nach dem Abendessen besteht die Möglichkeit, einen kurzen Spaziergang zum Strand zu machen. Wir verbringen alle Nächte im 3-Sterne Hotel & SPA TrzyWyspy.
Tag 2, Sonntag, der 11. Mai 2025 Türkiser See im Nationalpark, Kirchruine in Hoff, Orgelkonzert in Cammin.
Auf der größten Insel Polens, Wolin, besuchen wir den 1960 gegründeten Nationalpark. Nur 6 km weiter südlich liegt der Türkise See. Er gilt als der schönste der zahlreichen Seen im Nationalpark. Seinen Namen hat der See von der schönen Farbe des Wassers, die ihn von anderen Stauseen unterscheidet und zahlreiche Touristen anlockt, die die Gegend besuchen. Der See ist ein Überbleibsel des Tagebaubetriebs Kreide-Tagebau, der hier noch in den 1950er Jahren stattfand.
Danach fahren wir nach Hoff (Trzęsacz). Wir entdecken die malerischen Ruinen der St.-Michael-Kirche, die seit mehr als 5 Jahrhunderten am Ufer der Steilküste steht. Der Felsen weicht jedes Jahr weiter zurück, während das Meer das Monument Stück für Stück an sich reißt. Die Ursprünge der Kirche gehen auf das 12. Jahrhundert zurück, aber die heutige gotische Kirche stand hier im 15. Jahrhundert. 1874, als das Meer so nahekam, dass es das Gebäude zu bedrohen begann, wurde der letzte Gottesdienst in dieser Kirche abgehalten. Im Jahr 1901 schwemmten die Wellen die Nordwand der Kirche weg und trugen Stück für Stück weitere Fragmente ab. Heute steht nur noch die letzte, südliche Mauer.
Mittagspause in Hoff, bzw. in Cammin (Kamień Pomorski), wo wir die älteste Kirche in Westpommern, eine Kathedrale in Cammin in Pommern besuchen. Mit ihrem Bau wurde bereits im Jahr 1176 begonnen. Heute wird die Kirche als Konkathedrale der Erzdiözese Stettin-Kamień bezeichnet.
In den Jahren 1669-72 wurde in der Steinkirche eine monumentale Orgel, eine der bekanntesten in Polen, aus der Stiftung des pommerschen Herzogs Ernest Boguslaw Croy gebaut. Der Klang dieses Instruments mit 47 Stimmen und 3.300 Pfeifen werden wir bei einem Konzert hören.
Danach fahren wir zurück nach Swinemünde zum Abendessen in unserem Hotel.
Tag 3, Montag, der 12. Mai 2025 Leuchtturm, Miniaturpark in Misdroy
Wir erkunden heute das traditionsreiche Seebad Misdroy (Miedzyzdroje). Wir werden bei einem erholsamen Spaziergang einen alten, höchst gelegenen Leuchtfeuer Polens-Leuchturm Kikut erreichen. Vom Turm eröffnet einen weiten Blick über die Ostseeküste.
Danach besuchen wir den Baltischen Miniaturpark in Misdroy, wo man Miniaturen der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Ostseeländer im Maßstab 1:25 bewundern kann. Die Denkmäler stammen aus Polen, Dänemark, Schweden, Deutschland, Finnland, Litauen, Lettland, Russland und Estland. Der Park wurde im April 2015 eröffnet.
Nachmittag zur freien Verfügung in Swinemünde. Abendessen im Hotel
Tag 4, Dienstag, der 13. Mai 2025. Misdroy, Schifffahrt
Wir machen am Vormittag eine Schifffahrt zu den ehemaligen Kaiserbädern in Albeck, Herringsdorf, Bansin wo königliche und kaiserliche Familien ein Urlaubsparadies fanden. Die Villen, Pensionen, Hotels und Gärten, die damals in den Kurorten gebaut wurden, waren ein Zeichen für den gesellschaftlichen Status ihrer Besitzer. Bauten aus der Renaissance, dem Barock oder dem Klassizismus sind heute architektonische Denkmäler, die der Gegend einen Hauch von märchenhaftem Charme und Glamour verleihen.
Spät nachmittags kommen wir nach Swinemünde zurück. Abendessen im Hotel.
Tag 5, Mittwoch,der 14. Mai 2025 Ahlbeck, Herringsdorf, Bansin
Wir besuchen deutsche Seeheilbäder auf der Insel Usedom. Eine touristische Attraktion bildet eine Seebrücke in Ahlbeck. Sie ist mit einer Länge von 280 m die einzige erhaltene historische Seebrücke an der gesamten Küste Mecklenburg-Vorpommerns und gilt als eine der wenigen in Europa, die als Denkmal anerkannt ist. In der Freizeit werden wir eine Möglichkeit haben, farbenprächtige Bauten im Stil der klassizistischen Bäderarchitektur auf eigene Faust zu entdecken. Der breite helle Strand mit der Kurpromenade lockt auch einfach zu einem Verweilen ein. Von dort fahren wir weiter nach Herringsdorf und Bansin, wo wir zusammen spazieren gehen. In Bansin haben wir etwas Freizeit für eine Kaffeepause. Am späten Nachmittag kehren wir zu unserem Hotel zurück. Abendessen im Hotel.
Tag 6, Donnerstag, der 15. Mai 2025 Landsberg an der Warthe
Auf dem Weg nach Hause machen wir Stopp in Landsberg an der Warthe (Gorzów Wielkopolski), Geburtsstadt des Schriftstellers Werner Klemperer und des ehemaligen Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Gottfried Kiesow. Die in Galizien entspringende über 800 Kilometer lange Warthe war zur Zeit der polnischen Teilung über viele Kilometer auch bei Landsberg ein preußisch-russischer Grenzfluss. Nach einer Mittagspause fahren wir weiter nach Görlitz
Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen
Folgende Leistungen sind im Reisepreis inbegriffen:
• Busreise ab/an Görlitz
• 5 x Übernachtungen im 3-Sterne „Hotel & SPA TrzyWyspy (Drei Insel)“
• 5 x Halbpension (Frühstück/Abendessen) in Buffetform
• Nutzung von SPA-Bereich und Schwimmbad (ohne Behandlungen)
• alle Stadtführungen
• Konzert in Hoff
• Rundum-Betreuung durch Brücken-Reisen
• Parkplatz – und Mautgebühren sowie Ortstaxen
Im Reisepreis nicht enthalten
• Eintritte
• für die Gruppe bestellte Mittagessen
• Reiserücktrittsversicherung
Absichtserklärung zur Teilnahme
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Schnupperkur im 4-Sterne-Hotel Radisson Blue Mountain Resort in Schreiberhau / Szklarska Poręba
Termin: 01.- 03. April 2025
Preis: 279,- €. im DZ EZ-Zuschlag: 65,- €. NMZ: 10,- €.
Sie verbringen ein Wochenende im 4-Sterne-Hotel Radisson Blue Mountain Resort. Das Hotel wurde im März 2020 eröffnet und befindet sich in majestätischer Lage des Bergkurorts Schreiberhau/Szklarska Poręba, ca. 2 km vom Stadtzentrum entfernt.
Sie übernachten im geräumigen Superior-Zimmer mit Terrasse, kostenfreiem WLAN, HD-TV und Klimaanlage.
Das Hotel verfügt über ein Buffet-Restaurant, das À-la-carte-Restaurant Spice & Herb und eine Lobbybar, wo man Kaffee und Kuchen genießen kann. Die Hotelküche bietet internationale und schlesische Gerichte, die großteils mit aromatischen Riesengebirgskräutern zubereitet sind. Im Blue Mountain Resort können die Gäste zudem qualitativ hochwertige polnische Weine probieren.
Im Hotel befindet sich ein Schwimmbad mit Saunalandschaft.
Leistungen
• 2 Übernachtungen mit HP (reichhaltiges Buffet)
• Benutzung von Schwimmbad mit Saunalandschaft
• Busfahrt (hin und zurück)
• kleiner Busausflug am 02. April 2025
• Besichtigung interessanter Objekte auf der Hin- und Rückfahrt – lassen Sie sich überraschen
• Reiseleitung und Reisebegleitung
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Ballettaufführung „Frieda“ von Peter Salem in der Breslauer Oper
2 Tage Fahrt / 1 Übernachtung in Breslau/Wroclaw
Termin: So. 15. – Mo. 16. Juni 2025
Preis: 250 €, im DZ EZ-Zuschlag: 29 €, NMZ: 10 €
Frieda ist eine farbenfrohe Tanzgeschiche über das Leben und Werk der mexikanischen Malerin Frida Kahlo.
Dieses wunderschöne Ballett hatte bereits große Erfolge in Großbritanien, den USA und in Amsterdam gefeiert, aufgeführt vom niederländischen Nationalballett. Die Schöpferin der Choreografie ist Annabelle Lopez Ochoa, eine der größten Choreografinnen, deren Werke erstmals dem polnischen Publikum vom Breslauer Opernballett präsentiert werden.
Frieda ist die letzte Premiere der Saison 2024/2025. Für alle Liebhaber von Tanz, Musik und Kunst, die sich für die mexikanische Künstlerin interessieren, wird es sicherlich ein einzigartiges Erlebnis.
Leistungen (im Preis enthalten):
• Busfahrt ab Görlitz (hin und zurück)
• 1x Übernachtungen mit HP im 4-Sterne Hotel Scandic Wroclaw, ca. 500 m von der Breslauer Oper entfernt
• Frühes Abendbuffet im Hotel
• Opernkarte für die Ballettaufführung „Frieda“ von Peter Salem
• Am Sonntag, den 15. Juni – geführter Spaziergang durch die Breslauer Altstadt
• Am Montag, den 16. Juni – Empfang durch den Generalkonsul, Herrn Martin Kremer im Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau
• Reiseleitung und Reisebegleitung
Absichtserklärung zur Teilnahme
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Die Perlen Schlesiens entdecken Bildungsreise nach Schlesien
7-Tage Reise/6 Übernachtungen ins Hirschberger Tal, nach Breslau (Wrocław) und Europastadt Görlitz (Zgorzelec)
Termin: vom 29. Juni bis zum 05. Juli 2025
Preis: 950,- € pro Person im Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag: 152,- €
Identität und Erbe Niederschlesiens im zeitlichen Wandel.
Gegenwärtige soziale Herausforderungen
Über die Jahrhunderte hinweg haben sich im europäischen Kernland Schlesien verschiedene Sprachen, Volksgruppen und Kulturen miteinander gemischt und ausgetauscht. Es entstand eine einmalige Kulturlandschaft mit großartigen Baudenkmälern, prächtigen Kirchen und Klöstern, Burgen und Schlössern. Die Darstellung der historischen und aktuellen Wechselbeziehungen zwischen den Nachbarländern zeigen Wege der internationalen Zusammenarbeit, die das partnerschaftliche Miteinander stärken.
Dieser Bildungsurlaub in Polen bietet die Möglichkeit, ein umfassendes Verständnis für die Geschichte, Kultur, Politik und Gesellschaft des Landes zu entwickeln. Am Beispiel der historischen Entwicklung der Woiwodschaft Niederschlesien und seiner multikulturell geprägten Hauptstadt Breslau (Wrocław) erfahren wir mehr über die Nachkriegsgeschichte der Region und die aktuellen sozialen Herausforderungen.
Ein zentrales Ziel ist es, die Vielfalt der Religion und Kultur sowie ihren Einfluss auf die Gesellschaft und Politik im Laufe der Geschichte zu untersuchen. Dabei werden auch aktuelle soziale und wirtschaftliche Herausforderungen Polens, wie Beziehungen zu den Nachbarländern behandelt.
Unser Blick richtet sich dabei immer wieder auch auf den Umgang mit Menschen mit Hörbehinderungen im Laufe der Geschichte sowie heute. Während eines Treffens mit der Stiftug FONIS in Breslau werden wir Maßnahmen zugunsten von Menschen mit Behinderungen, Chancengleichheit für sie und ihre Familien in Bezug auf den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen und den Zugang zu materiellen kulturellen und künstlerischen Gütern kennen lernen. Damit versuchen wir kommunikative und soziale Brücke zwischen deutsch-polnischen Gesprächsteilnehmern zu bauen.
Durch historische Stadtführungen im Hirschberger Tal, Schweidnitz, Kreisau erfahren die Teilnehmenden ein breites Spektrum an Einblicken in die deutsch-polnische Geschichte, Kultur und Gesellschaft.
Der Kerngedanke ist es, den europäischen, gemeinschaftlichen Gedanken zu fördern und Vorurteile gegenüber dem Nachbarnland Polens sowie gegenüber den sozial hörbeeinträchtigen Minderheiten in der Gesellschaft abzubauen. Probleme, Einstellungen und Unterstützungsangebote in Deutschland und Polen werden näher betrachtet, um Verständnis und Akzeptanz zu fördern und weitere Lösungsansätze für unterschiedliche soziale und gesellschaftliche Herausforderungen zu erreichen.
Tag 1: Sonntag, 29.06.2025 Anreise
Eigene Anreise bis nach Görlitz. Möglichkeit nach Absprache einer gemeinsamen Fahrt ab Frankfurt am Main mit dem Zug nach Görlitz möglich (Nicht im Preis inbegriffen.)
Reisebeginn in Görlitz pünklich 15.00 Uhr
15.00- 17.00 Uhr
Vorstellung der Reise und Klärung organisatorischer Fragen. Einführung in das Konzept und die Ziele der Bildungsreise. Vorstellung des Programms. Austausch der Erwartungen.
Weiterfahrt mit dem Bus ins Hirschberger Tal. Übernachtung im Schlosshotel Hohenliebenthal (Lubiechowa), www.palac-lubiechowa.pl (2 Nächte)
18.00 Uhr Abendessen im Hotel (im Preis enthalten)
19.30 Uhr Ein kurzes Treffen mit den Teilnehmern
Tag 2: Montag, 30.06.2025 deutsch-polnische Zusammenarbeit, schlesische Konfessionen Das schlesische Elysium
9.30-12.30 Uhr
Fördern des Verständnises für aktuelle kulturelle und soziale Entwicklungen in der Region. Die Teilnehmer erleben wie Vereinstätigkeiten die Vergangenheit und die Gegenwart geprägt haben und die Zukunft gestalten.
Wir erkunden das nähere Umfeld der Schlösserlandschaft im Hirschberger Tal. Im benachbarten Buchwald (Bukowiec) entstand die erste und auch schönste Parklandschaft des Hirschberger Tals. Hier hat auch heute noch ein deutsch-polnischer Verein den Sitz zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur. Danach fahren wir zum Schloss und Gut Lomnitz (Łomnica). In einem wiederaufgebauten Bethaus erfahren wir die Geschichte der Bethäuser in der Region.
12.30-13.30 Uhr
Mittagspause in Lomnitz in eigener Regie
13.30-16.30 Uhr
Untersuchung der Vielfalt der Religion und Kultur sowie ihren Einfluss auf die Gesellschaft im Laufe der Geschichte. Die Teilnehmer erfahren die Geschichte der evangelischen Auswanderer aus Österreich und deren Einfluss auf das kulturelle Erbe der Region.
Als nächstes besuchen wir Schloss Fischbach (Karpniki). Unsere Aufmerksamkeit gilt der Sommerresidenz der Hohenzollern-Könige in Erdmannsdorf sowie die architektonischen Besonderheit der Tiroler Häuser in der unmittelbaren Umgebung. Danach statten wir Schloss Stonsdorf (Staniszów) einen Besuch ab, wo wir einen hausgemachten Likör probieren werden.
Der Tag klingt mit einem gemütlichen Abend im Schloss Hohenliebenthal (Lubiechowa) aus.
Abendessen im Hotel (im Preis enthalten)
Tag 3: Dienstag, 1.07.2025 Schlesische Toleranz, multikulturell geprägte Stad
9.30.- 12.30 Uhr
Einblick in die deutsch-polnische Geschichte und Kultur der Region.
Die Teilnehmer erfahren Wissenswertes über Konfessionen und geschichtliche Ereignisse durch welche die Region geprägt wurde.
Als Tor zum Riesengebirge gilt die Stadt Hirschberg (Jelenia Góra). Bei einem Spaziergang durch die Altstadt kommen wir zum malerischen Marktplatz mit seinen barocken und klassizistischen Fassaden sowie den Laubengängen. Am Ende der schicken Fußgängerzone gelangen wir zur prächtigen Heiligkreuzkirche, einer der sechs schlesischen Gnadenkirchen, umgeben von den prunkvollen Grabkapellen der Schleierherren, jenen Kaufleuten, die Hirschberg den Wohlstand brachten.
12.30-16.30 Uhr
Einblicke in die polnische Geschichte, Kultur und Gesellschaft. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die komplexe Geschichte Polens des 20. Jahrhunderts, Informationen zu der kommunistische Ära und des Übergangs zur Demokratie.
Wir fahren weiter nach Breslau (Wrocław), wo wir noch einen entspannten Spaziergang im nahen Zentrum machen. Die ehemalige Hauptstadt Schlesiens und viertgrößte Stadt Polens präsentiert sich heute stolz und geschichtsbewusst mit einer neuen europäischen und multikulturellen Identität und gilt mit dem Willy Brandt Zentrum der Universität Wroclaw als Hochburg deutsch-polnischer Beziehungen.
Wir übernachten im 4-Sterne Hotel Scandic Wrocla wwww.scandichotels.com (2 Nächte) unweit von dem Viertel der vier Konfessionen. Viele Jahre zuvor haben hier Deutsche mit Polen, Juden und Österreicher zusammengelebt.
4. Tag: Mittwoch, 2.07.2025 Geschichte und Kultur des Nachbarlandes, gegenwärtige soziale Herausforderungen anhand des sozialen Engagements des Polnischen Gehörlosenverband (PZG)
9.30-12.30 Uhr
Vorstellung des deutschen Kulturerbes in der Breslauer Geschichte.
Die Teilnehmer besuchen bedeutende historische Gedenkstätten.
Die schlesische Metropole Breslau, „Kulturhauptstadt Europas 2016,” hat seit 1989 wirtschaftlich, zivilisatorisch und kulturell einen unglaublichen Aufstieg zur „Blume Europas“ erlebt. Wir fahren zuerst zum Gelände der 1913 anlässlich des Jubiläums der Völkerschlacht bei Leipzig durch den Architekten Max Berg geschaffenen „Jahrhunderthalle“. Der Stahlbetonbau, zur damaligen Zeit der größte der Welt, gehört heute zum Weltkulturerbe. Bei gutem Wetter werden wir „den Japanischen Garten“ besuchen.
Wir fahren danach zur Dominsel, der historischen Keimzelle der Stadt, wo wir den Dom und weitere Kirchen besichtigen. Am Oderufer entlang und über Brücken kommen wir an der Sandinsel vorbei zur großen Markthalle, die als 1908 errichtete Stahlbetonkonstruktion mit ihrer neugotischen Fassade in Ziegelmauerwerk ebenfalls eine besondere Attraktion darstellt und mit ihrem umfangreichen kulinarischen Angebot zu einer Mittagsrast einlädt.
12.30-13.30 Mittagspause auf dem Dominsel (nicht im Preis enthalten)
13.30-16.30 Uhr
Stärkung des partnerschaftlichen Miteinander. Umgang und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen in Polen.
Nach der Mittagspause treffen wir uns mit den Mitgliedern einer polnischen Stiftung, die sich mit der Problematik der Hörbeeinträchtigung oder Taubheit befasst. Während des Treffens im Sitz werden wir über Maßnahmen zugunsten von Menschen mit Behinderungen, Chancengleichheit für sie und ihre Familien in Bezug auf den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen und den Zugang zu materiellen kulturellen und künstlerischen Gütern erfahren. Im Mittelpunkt stehen Themen wie: Kompetenzaufbau, Erfahrungsaustausch und Vernetzung.
Übernachtung im 4-Sterne Hotel Scandic Wroclaw
Tag 5: Donnerstag, 3.07.2025 das wachsende deutsch-polnische Miteinander
9.30-12.30 Uhr
Historische Bildung mit dem Erleben aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen.
Wir werden die Transformationsprozesse einer evangelischen Kirche im katholischen Polen verfolgen.
Wir verlassen Breslau und fahren nach Schweidnitz (Świdnica). Dort besichtigen wir die Friedenskirche, eine Besonderheit des evangelischen Kirchenbaues mit prächtiger barocker Ausstattung. Die größte Holzkirche Europas gehört heute zum Weltkulturerbe. Weiter fahren wir zum Gut Kreisau (Krzyżowa)
12.30-13.30 Uhr
Mittagspause in Kreisau (nicht im Preis enthalten).
13.30-16.30 Uhr
Kommunikative und soziale Brücken an den Nahtstellen Europas, Union der Stärke durch Verflechtungen der Grenzregionen.
Die Teilnehmer besuchen eine deutsch-polnische Stiftung, die einen europäischen Charakter mit einem Fokus auf die deutsch-polnische Zusammenarbeit hat.
Wir nehmen an einer Führung durch Kreisau mit anschließendem Gespräch zu aktuellen deutsch-polnischen Beziehungen im Rahmen der grenzüberschreitenden politischen Entwicklung (Europäische territoriale Zusammenarbeit) teil. Grenzregionen sind Nahtstellen Europas. Je enger die Verflechtungen in den Grenzregionen sind, desto stärker ist die Union.
Kreisau war ein Ort des ökumenischen Widerstandes in Schlesien gegen Adolf Hitler unter der Leitung von James Graf von Moltke, der 1944 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Hier fand am 12. November 1989 der Versöhnungsgottesdienst statt, bei dem sich Kanzler Helmut Kohl und der erste freie Ministerpräsident Polens nach der Sowjetzeit, Tadeusz Mazowiecki umarmten und ein endlich möglich gewordenes neuen Kapitel guter Nachbarschaft zwischen geeinten Deutschen und dem freien Polen einleiteten. Heute schlägt hier das Herz des deutsch-polnischen Jugendwerkes und Ausstellungen dokumentieren im sanierten Schloss und Park die Zeitgeschichte.
16.30 Uhr
Fördern der europäischen, gemeinschaftlichen Gedanken und Einblicke in das Zusammenleben der geteilten Stadt Görlitz
Wir fahren weiter in die Europastadt Gorlitz-Zgorzelec, eine geteilte Stadt, wo wir eine erholsame Pause machen.
Dort verbringen wir zwei Nächte in der Pension Picobello, ca. 7 min. Fußweg von der Altstadt entfernt. www.picobello-pension.de
Tag 6: Freitag, 4.07.2025 Europastadt Görlitz-Zgorzelec, Empfang im Görlitzer Rathaus
9.30-12.30 Uhr
Kennenlernen und Austausch zu sozial- politischen Fragen der zusammenwachsenden Europastadt Görlitz-Zgorzelec.
Wir besuchen den Görlitzer Magistrat.
Am Vormittag Empfang im Görlitzer Rathaus. Bei dem Empfang werden wir die sozialpolitische Fragen der zusammenwachsenden Europastadt Görlitz-Zgorzelec näher kennenlernen.
Um Ihnen Görlitz in seiner architektonischen Pracht, seiner facettenreichen Kulturgeschichte und dem besonderen Charme der deutsch-polnischen Europastadt vorzustellen, machen wir nach dem Rathausempfang einen entspannten Spaziergang. Augenmerkt gilt der deutsch- polnischen Zusammenarbeit im Bereich: Kultur, Gesundheitswesen und Recht. Denn unabhängig von der architektonischen Pracht ist auch das wachsende deutsch-polnische Miteinander in der zwar durch die Neiße getrennten, aber dennoch grenzenlosen deutsch-polnischen Stadt ein faszinierendes Thema. Eine Stadt, zwei Staaten.
12.30-13.30 Mittagspause in der Görlitzer Altstadt in Eigenregie
13.30.-16.30 Uhr
Verständigung zwischen Deutschland, Polen, Tschechien mit Besuch das Schlesische Museum.
Nach der Mittagspause besuchen wir das Schlesischen Museums in Görlitz. Jedes Jahr zeigt das Museum mehrere Sonderausstellungen zur Kunst, Kultur und Geschichte Schlesiens. Es leistet einen Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschland, Polen, Tschechien.
Im Museum kann man auch in einem kurzen Video unter dem Titel „Jakob Böhme – ein schwer zu verstehender Denker“ mehr über die Gedankenwelt des Görlitzers Theosoph und Mystikers erfahren. Ein Beitrag zum Böhme Jubiläumsjahr 2025. Böhme übte einen nachhaltigen Einfluss auf Philosophen, Dichter und Psychoanalytiker aus.
Wenn es uns die Zeit erlaubt, fahren wir mit dem Bus zum Berzdorfer See, an die südliche Grenze von Görlitz. Er besteht aus dem von 2002 bis 2023 gefluteten Restloch des ehemaligen Braunkohletagebaus Berzdorf. Mit einer Fläche von 960 Hektar ist er einer der größten Seen in Sachsen. Das ist ein Lieblingserholungsort sowohl für deutsche als auch polnische Touristen. Von dort fahren wir zurück nach Görlitz.
Übernachtung in der Pension Picobello in Görlitz.
7. Tag: Samstag 05.07.2025
Eigene Rückfahrt von Görlitz. Möglichkeit nach Absprache einer gemeinsamen Fahrt mit der Deutscher Bahn nach Frankfurt am Main (nicht im Preis inbegreiffen).
Änderungen vorbehalten
Leistungen:
• 2 Übernachtungen mit Halbpension im Schloss Hohenliebenthal (PalacLubiechowa) www.palac-lubiechowa.pl
• 2 Übernachtungen mit Frühstück im 4-Sterne Hotel Scandic Wroclaw im Stadtzentrumwww.scandichotels.com
• 2 Übernachtungen mit Frühstück in der Pension Picobello in Görlitz www. Picobello-pension.de nur 7 Gehminuten von der Altstadt entfernt
• Fahrten zu den jeweiligen Reisezielen in einem modernen Bus mit WC, Klimaanlage, Getränke-Service
• Reiseleitung
• Tagesfahrt ins Hirschberger Tal
• 2 x Stadtführung in Breslau am 01. und am 02. Juli
• Treffen mit der Vertreterinen und Vertreternder Stiftung FONIS in Breslau
• Empfang im Görlitzen Rathaus am 04. Juli 2025
• Geführter Stadtbumel durch Görlitz am 04. Juli
• Sicherungsscheine
• Alle Ortstaxen und Eintritte laut Programm
Wichtiger Hinweise:
• An- und Abreise sind – nicht enhalten – und selbst zu buchen.
• Eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung – wird empfohlen.
• Mindesteilnehmerzahl bis 1. Mai: 15 Personen
Absichtserklärung zur Teilnahme
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Exklusive Wanderungen im polnisch- tschechischen Grenzgebiet für kleine Gruppen ab 5 Personen
6 Tage / 5 Übernachtungen. Mindesteilnehmerzahl: 5 Personen Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen
Termin: vom 18.05 bis zum 23.05.2025
Preis: 849,00 €. Einzelzimmerzuschag 175,00 €
Tag 1, Sonntag, der 18. Mai 2025. Görlitz – Carlsthal
Wir treffen uns halb acht am Görlitzer Bahnhof. Wir fahren mit der Bahn nach Jelenia Gora (Hirschberg), wo wir umsteigen werden. Wir kommen in Jakuszyce (Jakobsthal) kurz vor elf an. Unterwegs ist Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen. In Jakuszyce besteht die Möglichkeit zum Geldwechseln. Unser Quartier ist das neu errichtete Sporthotel unweit von tschechischer Grenze. Das Hotel bietet allen Komfort. Die modern eingerichteten Zimmer besitzen Dusche und WC und das hauseigene Spa wartet auf, mit Swimingpool, Sauna und Jacuzzi. Die Küche des Hauses ist sehr kreativ und offeriert, stets frisch zubereitete, polnische und internationale Köstlichkeiten.
Nach kurzer Erfrischungspause wandern wir zur Baude „Orle“ (Adler-Baude), einer ehemaligen Glashütte, wo wir Mittagsrast halten. Der Ort hieß früher Carlsthal.
Tag 2, Montag, der 19.Mai 2025. Harrahov, Mummelfall
Wir wandern zum benachbarten Harrachov. Dies ist das meistbesuchte Touristenzentrum im westlichen Teil des böhmischen Riesengebirges. Weit über die Grenze Tschechiens hinaus ist die Stadt bekannt durch die Sprungschanzenanlage Certak und die im Ortsteil Novy Svet (Neuwelt) gelegene Glashütte, die im familiären Besitz noch heute in Betrieb ist. Während einer Wanderung entdecken wir den Mummelfall (Mumlavsky vodospad). Er ist der wasserreichste Wasserfall des Riesengebirges. Die Mumlava stürzt hier eine acht Meter hohe Granitstufe hinunter.
Tag 3, Dienstag, der 20. Mai. 2025. Klein Iser
Wir fahren mit dem Zug nach Korrenov. Unser Ziel heute ist Klein Iser (Jizerka), ein kleiner Ort im tschechischen Isergebirge. Das ehemalige Glasmacherdorf ist vor allem wegen seiner landschaftlichen Reize sehenswert. Moorige, bunte Wiesen, das Blutrot der Buchen von Bukovec, dem Hausberg von Jizerka und das Hellgelb der Birken bilden ein unvergessliches Sommerbild. Die wenigen, verstreut auf der Hochebene liegenden Häuser haben sich zu einem idyllischen kleinen Feriendorf entwickelt. Klein Iser hat an Anziehungskraft gewonnen, als Gustav Ginzel, ein Reisender, Bergsteiger, Abenteurer, Exzentriker und vor allem Liebhaber des Isergebirges, in den 1960er Jahren eine verlassene Hütte, das sogenannte „Misthaus“ gekauft hat. Die Hütte wurde zu einem informellen Nachtquartier und zu einem Treffpunkt für Touristen.
Tag 4, Mittwoch, der 21. Mai 2025. Prichovice
Wir fahren mit dem Zug nach Tannwald. Von dort wandern wir nach Prichovice, wo wir ein kleines Museum gewidmet Jaro Cimrman entdecken. Das erste offizielle Museum eines fiktiven, tschechischen Genies und Abenteurers wurde 2013 auf dem Gelände U Čápa eröffnet. Es birgt einen Großteil des Nachlasses von Jára Cimrman, der zuvor in den Depositorien der JC-Gesellschaft und des gleichnamigen Theater aufbewahrt wurde. Ein Großteil der Sammlung stammt auch von Bürgern aus dem Iserland und dessen weiten Umgebung.
Tag 5, Donnerstag, der 22. Mai 2025. Reifträger
Wir fahren nach Schreiberhau, zum Sportzentrum und Knotenpunkt für die Wanderungen ins Iser- und Riesengebirge. Bei gutem Wetter fahren mit dem Lift zum Reifträger, wo wir einen schönen Ausblick auf das böhmische und polnische Riesengebirge genießen werden. Anschließend ist Zeit für Wellness.
Tag 6, Freitag, der 23. Mai 2025. Rückreise nach Görlitz
Nach einem reichhaltigen Frühstück, treten wir, voller beeindruckender Erlebnisse im Gepäck und einem letzten Gruß zu den Höhenzügen des Isergebirges, unsere Rückreise an. Morgens um 10:44 Fahrt per Bahn von Jakuszyce via Liberec zurück nach Zittau und Görlitz. Die fahrplanmäßige Ankunft in Görlitz ist ca. 14 Uhr vorgesehen. In Görlitz verabschiedet sich der Reiselter mit der Gruppe.
Änderungen vorbehalten
Leistungen:
• Zugfahrt ab/an Görlitz
• 5 Übernachtungen im neu erbautem, komfortablem DSC Polana Jakuszycka / Standard eines modernes 4-Sterne Hotels
• 5 x Halbpension (Frühstück und Abendessen)
• Benutzung von Schwimmbad mit Saunalandschaft
• Benutzung von Fitnesscenter
• alle Eintritte,
• Ausflüge, Wanderungen mit liezenzierten Bergführerin und Reiseleiterin Iza Liwacz
• Rundum Betreuung / Dolmetscherdienste
Absichtserklärung zur Teilnahme
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Herrenhäuser, Schlösser und ihre Verbindung zur Natur und Geschichte in Niederschlesien
3-Tage-Fahrt / 2 Übernachtungen. Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen
Termin: von 09.09. bis zum 11.09.2025
Preis: 349,- €. Einzelzimmerzuschag 56,00 €
Nur einen Katzensprung von der pulsierenden Hauptstadt Niederschlesiens, Breslau, entfernt, erstreckt sich eine bezaubernde Kulturlandschaft, die von der Harmonie zwischen Mensch und Natur zeugt. Etwa dreißig Kilometer nordöstlich der Stadt finden Naturliebhaber, gestresste Großstädter und kulturbegeisterte Reisende gleichermaßen ein ruhiges Refugium.
Diese einzigartige Region ist ein buntes Mosaik aus malerischen Dörfern, glitzernden Teichen, urigen Wäldern, saftigen Wiesen und mystischen Feuchtgebieten. Neben der unberührten Natur warten hier auch historische Schätze darauf, entdeckt zu werden: verborgene Kirchen und majestätische Schlösser, die von einer faszinierenden Geschichte zeugen. Sie erzählen von Glanz und Herausforderungen, die diese Region geprägt haben.
Lassen Sie sich von der Schönheit Niederschlesiens verzaubern und tauchen Sie ein in eine Welt voller Natur, Kultur und Geschichte.
1. Tag Di., 09. September Görlitz -Muhrau/Morawa-Schwengfeld/Makowice-Breslau/Wrocław
Zuerst besuchen wir das Schloss in Muhrau/Morawa, einer der einstigen Familiensitze der im neunzehnten Jahrhundert geadelten Fabrikantenfamilie Kramsta. Hier lebt Frau Melitta Sallai, Tochter des letzten deutschen Schlossherren Hans-Christoph von Wietersheim-Kramsta. Nach 1990 hierher zurückgekehrt, gründete sie eine gemeinnützige Stiftung, die einen karitativen Kindergarten und ein Bildungszentrum für deutsch-polnische Verständigung trägt. Nach einer Mittagspause treffen wir uns mit den Vertretern der Stiftung.
Von dort fahren wir zum Dorf Schwengfeld/Makowice. Unweit von Schweidnitz liegt ein besonderer Adelssitz, der dank seines heutigen Besitzers, eines einheimischen Landwirtes, wieder in altem Glanz erstrahlt. Eine Zierde des alten Rittergutes ist ein Schlossteich, der sich vor der Schlossterrasse ausbreitet. Bequeme Sitzbänke und Gartenlauben am Teichufer laden zum Verweilen und Entspannung ein. Heute beherbergt das Gebäude ein familiär geführtes Hotel.
Bekanntester Bewohner von Schwengfeld war der Maler Wolfgang von Websky (1895-1992), einer der herausragenden Köpfe der schlesischen Künstlerszene des 20. Jahrhunderts.
Abendessen und Übernachtung (insgesamt 2 Nächte) im 3-Sterne Hotel Jasek am nördlichen Stadtrand von Breslau.
2. Tag, Mi. 10. September: Treblitz- Heinzendorf/Bagno- Gross Breesen/Brzeźno -Breslau/Wrocław
Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir nach Heinzendorf/Bagno. Mit dem Schloss in diesem Ort hat sich in der Ausflugsregion nördlich von Breslau ein besonderes Ensemble erhalten, das seinen ausgezeichneten Zustand dem Orden der Salvatorianer zu verdanken hat. Diese erwarben 1930 die Anlage mit dem barocken Schloss, dem Jugendstil-Erweiterungsbau und dem Landschaftspark von der bedeutenden Breslauer Unternehmerfamilie Kißling. Seither sind – von kurzen Unterbrechungen abgesehen – das Ordenshaus und ein Priesterseminar untergebracht, während der Park auch öffentlich zugänglich ist.
Die Mittagspause legen wir in Gross Breesen/Brzeźno an, wo im Herzen einer malerischen und gepflegten Parkanlage ein Schlosshotel steht. Die historischen Innenräume des Schlosses aus dem neunzehnten Jahrhundert haben eine einzigartige Atmosphäre, die wir während der Mittagspause genießen werden.
Anschließend besuchen wir unweit von Treibnitz ein Weingut namens 55-100, das am Südhang des Katzengebirges/Wzgórza Trzebnickie liegt. Eine hohe Luftfeuchtigkeit, die vor trockenen und kalten Winden geschützte Lage und auch
den fruchtbaren Boden erkannten zwei junge Leute Tomasz und Dorian, die 2015 beschlossen, die ersten Rebsorten einzupflanzen. Eine Weinprobe mit regionallen Produkten gehört selbstverständlich dazu.
Abendesen im Hotel in Breslau bzw. längeres Aufenthalt im Weingut mit dem Abendessen.
3.Tag, Do. 11. September: Trebnitz – Öls/ Oleśnica – Görlitz
An dem letzten Tag machen wir uns auf den Weg nach Öls. Der Ort ist mit der Geschichte Schlesiens verbunden, das im Laufe der Jahrhunderte immer wieder seine Zugehörigkeit gewechselt hat. Sein Schicksal ist mit Polen, Böhmen, Österreich, Preußen und Deutschland verbunden. Fünf Herrscherdynastien: von Piasten, Podiebrad, Württemberg, Welfen und Hohenzollern prägten mehr als eine achthundertjährige Stadtgeschichte.
Wir besichtigen das Ölser Residenzschloss, das als ein schönes Beispiel der Renaissance in Schlesien gilt. Danach schauen wir uns eine Basilika des Heiligen Johannes des Apostels an. Oben in der Südvorhalle befindet sich eine Kettenbibliothek. Sie wurde 1594 von Fürst Karl II. gegründet und sollte den Schülern des Gymnasiums Illustre, dem örtlichen protestantischen Klerus, Lehrern und sogar interessierten Bürgern von Öls dienen. Heute sind 239 Bücher bis heute erhalten geblieben.
Nach der Mittagspause in Öls treten wir schon unsere Heimreise ein.
Änderungen vorbehalten
Folgende Leistungen sind im Reisepreis inbegriffen:
• Busreise ab/an Görlitz
• 2 x Übernachtungen im 3-Sterne Hotel Jasek Premium Wroclaw, www.hoteljasek.com.pl
• 2 x Halbpension Frühstück – und Abendessenbuffet
• Rundum-Betreuung durch Brücken-Reisen
• Parkplatz – und Mautgebühren sowie Ortstaxen
Im Reisepreis nicht enthalten
• Eintritte
• für die Gruppe bestellte Mittagessen
• Reiserücktrittsversicherung
Absichtserklärung zur Teilnahme
Um an dieser Tour teilzunehmen, füllen Sie das Formular aus und schicken es ab.

Großpolen, Westpommern, Pommern
8-Tägige Kulturreise mit dem Deutsch-Polnischer Verein Wiesbaden – Wrocław e. V und dem Richard-Wagner-Verband e.V.
Termin: Mi 09.- Mi 16. Juli 2025
Preis pro Pers. im Doppelzimmer: 1.635 €. Einzelzimmerzuschlag: 250 €. Nichtmitgliederzuschlag: 30 €
Der 1.Tag, Mittwoch,09.07.2025, Wiesbaden-Posen / Poznań (807km), ca. 9 St.
Wir starten in Wiesbaden. In Posen checken wir am Abend in unserem 4-Sterne Hotel Andersia SPA Posen an der Warthe ein. Abendessen im Hotel. Wir verbringen eine Nacht in Posen.
Der 2.Tag, Donnerstag,10.07.2025, Posen – Danzig/Gdansk (311km), ca. 4.5 St.
Nach dem Frühstück im Hotel starten wir mit der Stadtrundfahrt durch Posen. Auf der anderen Flussseite der Warthe liegt die stille Dominsel mit der gewaltigen Domkirche, deren Ursprünge bis ins Jahr 968 zurückreichen. Sie ist die Ruhestätte von acht polnischen Königen.
Der Marktplatz der restaurierten Altstadt präsentiert pastellfarbene Bürgerhäuser aus dem 15. bis 17. Jahrhundert und das prächtige Renaissance-Rathaus, wo am Mittag das Glockenspiel erklingt und die Posener Ziegenböckchen ihre Hörner aneinanderschlagen. Das Posener Kaiserschloss wurde in Form und Stil der Goslarer Kaiserpfalz 1913 erbaut. Im Anschluss eine individuelle Mittagspause auf dem Posener Marktplatz.
Am frühen Nachmittag fahren wir weiter nach Gdansk.
Übernachtung und Abendessen im 4 -Sterne Hotel Holiday Inn Gdansk-City Centre (3 Übernachtungen)
Der 3.Tag, Freitag,11.07.2025, Gdansk-Zoppot / Sopot-Gdansk (ca. 15 km), 30 Min.
Nach dem Frühstück entdecken wir zu Fuß die alte Hansestadt Danzig. Aufgrund ihrer an Baudenkmälern reichen Innenstadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert wurden, trägt Danzig den Beinamen „Perle der Ostsee“. Beim Rundgang sehen wir prachtvolle Patrizierhäuser und gotische Kirchen, die vom früheren Reichtum der tausendjährigen Handelsmetropole zeugen. Danach haben wir auch etwas Freizeit für die individuelle Stadterkundung. Nach dem Essen am späten Nachmittag im Hotel fahren wir nach Zoppot.
Wir erleben dort am Abend eine Premiere: „Salome“ von Richard Strauss in der Zoppoter Waldbühne im Rahmen des Baltic Opera Festivals 2025. Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges fanden dort bereits seit 1909 Opernfestspiele statt. Ab 1922 reine Richard-Wagner-Festspiele geworden, brachten sie jenem Nachbarort Danzigs den Beinamen Bayreuth des Nordens ein.
Übernachtung in unserem Hotel in Danzig.
Der 4.Tag, Samstag,12.07.2025, Danzig-Zoppot-Gdansk
Mit den Städten Zoppot und Gdingen bildet Danzig die sog. „Dreistadt“. Am Vormittag besuchen wir zunächst das grüne Stadtviertel Oliwa mit der Zisterzienserklosterkirche, der heutigen Kathedrale und dem Abtpalast, wo wir ein kleines Orgelkonzert hören. Es erwartet uns die atemberaubende Orgel mit über 7.500 Pfeifen. Danach erleben wir eine Führung durch den einst mondänen Kurort Zoppot an der Danziger Bucht, wo wir auch die mit 512 Meter längste Seebrücke Polens kennenlernen. Von hier können wir einen Spaziergang vom imponierenden Kurhaus zur Promenade unternehmen. Als nächstes genießen wir von der Seebrücke einen Blick auf das Meer und die weißen Sandstrände bis zur Danziger Werft.
Danach fahren wir nach Danzig zurück. Es besteht eine Möglichkeit, während der Freizeit die kostbar ausgestatteten Räume des Historischen Museums im Rathausgebäude zu besichtigen. Der Reiseleiter weist auf andere interessante Ziele hin, die Sie auf eigene Faust entdecken können.
Abendessen in einem Restaurant in der Nähe des Danziger Krantores mit dem Blick auf den Fluss Mottlau / Motlawa.
Der 5.Tag, Sonntag,13.07.2025 Danzig-Marienburg/Malbork (65 km) ca. 1St. -Thorn/Torun (156 km) ca. 2,5 St.
Heute verlassen wir Danzig und fahren über die Weichsel zu einer der mächtigsten Festungsanlagen Europas, der Marienburg. Die einstige Residenz des Deutschen Ordens am Fluss Nogat gehört heute zum Weltkulturerbe und gilt als größter Backsteinbau der Welt. Sie unternehmen eine Zeitreise durch das Mittelalter. Aufwändige Architektur erwartet Sie im großen Rittersaal und beim Hochmeisterpalast, der als architektonisches Meisterwerk gilt. Ein weiteres Highlight ist die Bernsteinkollektion, eine des größten Europas.
Nach der Mittagspause in einem Restaurant auf der Marienburg setzen wir unsere Reise nach Thorn fort. Die Kopernikusstadt erreichen wir am Nachmittag.
Wir übernachten im 4-Sterne Hotel Bulwar an der Weichsel in unmittelbarer Nähe der Thorner Altstadt. Abendessen im Hotel
Der 6.Tag, Montag, 14.07.2025 Thorn zu Fuß
Wir beginnen den Tag mit einer Besichtigung von Thorn, das an der Weichsel liegt. Der Ort gehört wegen seiner komplett erhaltenen mittelalterlichen Altstadt (reine Backsteingotik) zum Weltkulturerbe und zählt zu den schönsten Städten Polens. Das gotische Rathaus ist architektonisches Vorbild des Roten Rathauses in Berlin. Der berühmteste Sohn der Stadt ist Nikolaus Kopernikus, der Astronom, Arzt und Humanist, der hier 1473 geboren wurde. Am Nachmittag haben Sie Zeit zur freien Verfügung.
Abendessen im Hotel bzw. in einem Restaurant der Thorner Altstadt.
Der 7.Tag, Dienstag,15.07.2025 Thorn- Stettin/Szczecin (314 km) ca. 5 Stunden
Heute verlassen wie Thorn und fahren nach Stettin. Wir beziehen zuerst unsere Quatiere im Hotel (4-Sterne Grand Focus Hotel Stettin bzw. 4-Sterne Hotel Courtyard by Marriott Szczecin) und legen eine Pause ein. Am Nachmittag besichtigen wir die Stadt. Die alte, traditionsreiche Hansestadt, ein ehemaliger, durch Kanäle verbundener Hafen von Berlin und eine der Keimzellen der Gewerkschaft „Solidarność“. Heute präsentiert sich die Stadt den Besuchern als besonders attraktiv durch ein Zentrum dessen historische Bauten komplett rekonstruiert wurden. Mit einem neuen, bunten Gebäudeensembles in der Stadtmitte. Hier ist die Hakenterrasse aus dem 19. Jh. und das restaurierte Schloss der Pommerschen Herzöge mit Kunst – und Geschichtsausstellungen besonders sehenswert. Die gewaltige Jakobskathedrale besitzt ein Triptychon aus dem 14. Jh., Buntglasfenster und einen Turm mit Blick über die Stadt. In der Nähe liegt das gotische Alte Rathaus, in dem sich heute das zum Nationalmuseum gehörende Museum für Stadtgeschichte befindet.
Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung.
Abendessen im Hotel
Der 8. Tag, Mittwoch, 16.07.2025 Stettin – Wiesbaden (745 km), ca. 9 St.
Um 9 Uhr starten wir zur Rückfahrt nach Wiesbaden und werden circa 20 Uhr wieder am Wiesbadener Bahnhof eintreffen.
Änderungen vorbehalten
Leistungen – im Reisepreis inbegriffen:
• Fahrt im komfortablen, modernen 4-Sterne-Fernreisebus mit
ca. 48 Plätzen ab-bis Wiesbaden
• Reiseleitung und Reisebegleitung durch Brücken-Reisen, bei Bedarf Dolmetscherdienste
• 1 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel Andersia SPA Posen, www.radissonhotels.com
• 3 Übernachtungen im 4 -Sterne Hotel Holiday Inn Gdansk-City Centre www.ihg.com
• 2 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel Bulwar in Thorn www.hotelbulwar.pl
• 1 Übernachtung im 4-Sterne Grand Focus Hotel Stettin www.focushotels.com bzw. im 4-Sterne Hotel Courtyard by Marriott Szczecin www.mariott.com
• 7 x Halbpension (Frühstück und Abendessen) als Buffet bzw. als 3 Gänge Menü
• alle Eintritte und Objektführungen (laut Programm)
• lizenzierte Stadtführungen in Posen, Danzig, Zoppot, Thorn und Stettin
• alle Ortstaxen
• Sicherungsschein
• Maut und Parkplatzgebühren
Absichtserklärung zur Teilnahme
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Schnupperkur im Artus Resort. Hotel Artus *** & Sowia Dolina **** Karpacz / Krummhübel
Termin: 04. – 06. November 2025
Preis: 279,- € im DZ EZ-Zuschlag: 73,- € NMZ: 10,- €
Artus Resort liegt im Herzen von Karpacz, im pittoresken Stadtteil Wilcza Poreba (Wolfshau), und somit zentrumsnah (knapp ein Kilometer). Die unmittelbare Nähe der höchsten Gipfel des Riesengebirges und die ländliche Ruhe mit fantastischem Blick auf die Schneekoppe lassen Sie die alltägliche Routine vergessen und ein wenig ins Träumen geraten. Natur pur einerseits, aber auch SPA und Wellness mit neuesten Technologien sorgen im Artus Hotel*** & Sowia Dolina **** und in seiner Umgebung für unvergessliche Momente
Änderungen vorbehalten
• 2 Übernachtungen mit HP (reichhaltiges Buffet)
• Benutzung von:
– Schwimmbad und Whirlpool
– Saunalandschaft: Finnische Sauna, Dampfbad, ..Infrarotwärme
• 2 x Wassergymnastik
• Busfahrt (hin und zurück)
• kleinen Busausflug am 05. November 2025
• Besichtigung von interessanten Objekten auf der Hin-und Rückfahrt
(lassen Sie sich überraschen)
• Reiseleitung und Reisebegleitung
Absichtserklärung zur Teilnahme
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